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Greifvogel mit Maus

a type of cidoc:E22_Human-Made_Object

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P O Auf dem Baumstumpf hockt ein Sperber mit stark gebogenem Kopf, steil nach unten gerichtetem Schwanz und übereinandergeschlagenen Flügelenden. In der rechten Kralle hält er eine blutende Maus, auf die er mit seinem Schnabel heftig einhackt. Am Baumstamm-Sockel befinden sich Aststümpfe, z.T. umrankt von freiplastischen Blättern mit kleinen Knospen. Auf einem dieser Blätter sitzt ein Maikäfer, auf einem anderen eine kleine Raupe. Der Vogel hat eine sehr detaillierte Bemalung mit einem braun gestricheltem Federkleid und schwarz gestrichelten Flügelenden und Schwanz. „Rüttelweih[e] oder Lerchenstößer in Thon poußiret, wie er auf einem Stock sizet und eine Mauß in Krallen hält, und davon frißet, welcher Stock auch natürl. mit Asten und Zweigen versehen vor Königl. Majst.", heißt es in einer "Spezifiction", in der Modelleur Johann Joachim Kändler die zwischen 1. Oktober 1739 und 31. Januar 1740 gefertigten Werke verzeichnete (zitiert nach Ulrich Pietsch: Die Arbeitsberichte des Porzellanmodelleurs Johann Joachim Kaendler 1706 - 1775, Leipzig 2002, S. 67). Die historische Bezeichnung dieses Vogels war Lerchen Stösser, Lerchen Geyer oder Rüttelweibgen, da die Vögel ihre Beute im Sturzflug erlegen. Es gab Varianten in der Bemalung des Vogels sowie in der Körperhaltung des Gegenstückes, bei dem der Vogel eine Lerche frisst. Ebenso variiert die Staffierung des Baumstammes mit Blättern, Insekten oder Raupen. Unglasierter Boden mit blauer Schwertermarke; Formnummer: 196 Vergleichsstücke: Sotheby's Auktionen, New York https://www.sothebys.com/en/auctions/ecatalogue/2011/property-from-the-collections-of-lily-edmond-j-safra-n08822/lot.1143.html https://www.sothebys.com/en/auctions/ecatalogue/2005/property-from-the-estate-of-laurance-s-rockefeller-n08152/lot.205.html Vorprovenienz: vermutlich bis 1929 Sammlung Siegfried Salz, Berlin Quelle: Schnorr von Carolsfeld, Ludwig [Hrsg.]; Kunstsalon Paul Cassirer [Hrsg.]; Hugo Helbing [Hrsg.]; Porzellansammlung Siegfried Salz, Berlin: deutsche und ausländische Manufakturen des XVIII. Jahrhunderts ; Ausstellung: Sonnabend, den 23. März..., Sonntag, den 24. März..., Montag, den 25. März... ; Versteigerung Dienstag, den 26. und Mittwoch, den 27. März 1929 - Berlin: Cassirer, 1929, Nr. 37; n.b.: als Käufer vermerkt: "Arthur Abt, Berlin", für M 1250,- (s. annotierter Katalog, A. Abt ist Kunstkommissionär)
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