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"Das Guckkasten-Lied vom großen Hecker"

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P O Dieser Bilderbogen verspottet regierungstreu den Anführer des gescheiterten badischen Aufstandes vom April 1848. Das ganzfigurige Bildnis im Zentrum des Blattes karikiert Friedrich Hecker (1811-1881) nach der Niederlage in der Schlacht von Kandern am 20. April 1848. Zwar ist der Revolutionsführer in der aus vielen positiven Darstellungen bekannten Weise mit hohen Stiefeln, blauer Bluse, Halsbinde und breitrandigem, federgeschmücktem Hut bekleidet, und er trägt auch die typische Bewaffnung mit Säbel und zwei am Gürtel steckenden Pistolen, doch ist die Figur zum Räuberhauptmann abgewandelt und damit der Lächerlichkeit preisgegeben. Das Bildnis wird von 17 Strophen Text, in die zwölf kleine Illustrationen eingestreut sind, umrahmt. Das Lied parodiert den Ablauf des Aufstandes. Das Blatt erlangte weite Verbreitung. Entgegen seiner Absicht steigerte es sogar die Popularität Heckers, der Baden im September 1848 verließ, um in die USA zu emigrieren. Verfasser des Spottlieds ist der Heidelberger Advokat Karl Gottfried Nadler (1809-1849), der durch seine 1847 erschienene Gedichtsammlung „Fröhlich Palz, Gott erhalts!“ gekannt geworden war. Parallel entstand als Parodie auf Gustav Struve der Bilderbogen „Ein schönes neuen Lied von dem weltberühmten Struwwelputsch“ (Badisches Landesmuseum Karlsruhe, Inv.-Nr. 80/409-340). Literatur: 1848/49. Revolution der deutschen Demokraten in Baden ; Ausst.-Kat. des Badischen Landesmuseums Karlsruhe ; Baden-Baden 1998, S. 364 f., Nr. 511, farb. Abb.
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